Ep. 2 „Die Mutter“ von Maxim Gorki

Shownotes

Wie viel Parteilichkeit verträgt Literatur? Der Roman „Die Mutter" (1907) entstand im Zuge der Russischen Revolution von 1905-1907. Maxim Gorki wurde ein anerkannter Schriftsteller der internationalen Arbeiterbewegung. So hat der deutsche Dichter und Marxist Bertolt Brecht den Roman 1932 unter demselben Titel für eine Bühnenfassung dramatisiert. Die Entwicklungsgeschichte Pelageja Nilownas von der Mutter zur Klassenkämpferin gilt auch als frühes Gründungsdokument des Sozialistischen Realismus.

In dieser Folge spreche ich mit dem Publizisten und Lehrer Hamid Mohseni über die Vereinbarkeit von Klassenkampf und Literatur und die daraus entstehende hohe literarische Qualität des Schreibens. Wer ist die Mutter? Wie verarbeitet Gorki die Russische Revolution von 1905-1907 in seinem Schreiben? Hätte es den Schriftsteller Maxim Gorki ohne den Kommunismus gegeben? Ist der Sozialistische Realismus heute denkbar? Und was unterscheidet Klassenliteratur von klassenbewusster Literatur?

Das Projekt wird ausschließlich mit Eigenmitteln bestritten, auch um dem bürgerlichen Kommerz ein klassenbewusstes Kulturverständnis von unten entgegenzusetzen. Es lebt von eurer Unterstützung und Solidarität. Teilt und kommentiert die Episode und folgt dem Instagram-Kanal: @klasseliteratur

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