Ep. 4 „Martin Eden“ von Jack London

Shownotes

Bleibt am Ende nur die Einsamkeit des proletarischen Schriftstellers im bürgerlichen Literaturbetrieb? Der Roman „Martin Eden" (1909) von Jack London nimmt viele Fragen und Widersprüche vorweg, die in der Neuen Klassenliteratur thematisiert werden. Der Roman gehört zu den wichtigsten Werken des US-amerikanischen Schriftstellers und Sozialisten. London bezeichnete sein Buch als „Angriff auf die Bourgeoisie". Die autobiografische Herangehensweise ist unverkennbar. Es geht um die Geschichte des Arbeiters Martin Eden, der sich durch das Schreiben in das Bildungsbürgertum hocharbeiten will.

In dieser Folge spreche mit dem Juristen und Publizisten Daniel Polzin über den unmöglichen Aufstieg eines proletarischen Schriftstellers mit Klassenbewusstsein. Wie viel Autobiografie steckt in Martin Eden? Welches Verständnis hat Jack London vom Sozialismus? Was machen reaktionäre Ideologien mit aufstrebenden Teilen der Arbeiterklasse? Zu welcher Klasse gehört ein proletarischer Schriftsteller? Und warum hat Klassenliteratur von unten nur eine Bedingung, nämlich Realismus?

Das Projekt wird ausschließlich mit Eigenmitteln bestritten, auch um dem bürgerlichen Kommerz ein klassenbewusstes Kulturverständnis von unten entgegenzusetzen. Es lebt von eurer Unterstützung und Solidarität. Teilt und kommentiert die Episode und folgt dem Instagram-Kanal: @klasseliteratur

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